
Seit der Liberalisierung des Telefonmarktes im Jahre 1998 gibt es die Möglichkeit, Rufnummern zwischen Netzbetreibern zu portieren (Rufnummernmitnahme). Als Teil der technischen Umsetzung wurde ein nachgelagertes, dezentrales Verfahren („Portierungsdatenaustausch“ oder kurz: „PDA“) spezifiziert, das sich seither mehrfach geändert hat. Zurzeit (01.01.2011) ist die Version 14.0.0 für den „Austausch der Portierungsdaten zwischen den Netzbetreibern“ gültig. Das Verfahren erlaubt insbesondere, dass die Verfahrensteilnehmer auf der Basis der ausgetauschten Informationen sich eine Portierungsdatenbank aufbauen, in der die republikweit portierten Rufnummern mit den zugehörigen Netzbetreibern verzeichnet sind.
Durch die wesentlichen Eigenschaften „nachgelagert“ und „dezentral“ und die mehrfachen Änderungen der Spezifikation haben sich im Laufe der Zeit jedoch Datenschiefstände in den (entsprechend auch dezentralen) Portierungsdatenbanken bei den einzelnen Netzbetreibern aufgebaut.
Um das Routing von Telefongesprächen so kostengünstig wie möglich zu gestalten, sind jedoch verlässliche Daten (‚Die Rufnummer x ist aktuell bei Netzbetreiber y geschaltet‘) absolut unerlässlich. Diese Anforderung soll mit der zPDB erfüllt werden.
Wir sammeln in einer zentralen Meta-Datenbank die Portierungsdaten von einer möglichst großen Zahl von Carriern. Jede einzelne Portierungsmeldung wird bewertet und nur, wenn zusätzliche Qualitätskriterien erfüllt sind, als aktuelle Portierung vermerkt.
Über die Client-Schnittstellen der zPDB haben die datenliefernden und auch andere Verfahrensteilnehmer die Möglichkeit, auf die konsolidierten Daten zuzugreifen. Dabei stehen drei Varianten zur Verfügung:
Ihre Ansprechpartnerin ist für Sie da!