eNorm & LegisWrite

Fallstudie

eNorm & LegisWrite

In der Europäischen Kommission wie in Deutschland erstellen viele tausend Juristen Gesetze und Verordnungen mit dem Ziel, diese möglichst zeitnah und inhaltlich wie formal einwandfrei zu veröffentlichen.

Aus Europa nach Deutschland - seit über 20 Jahren im Einsatz

DIaLOGIKa hatte schon 1994 für die Europäische Kommission mit Eurolook eine Erweiterung zu MS Word auf den Weg gebracht, die auch heute noch zur Erstellung von Briefen, Berichten, Verträgen, Reden etc. in allen EU-Sprachen eingesetzt wird. Darauf aufbauend entwickelte DIaLOGIKa ab 1996 für die Europäische Kommission das System LegisWrite für die Erstellung legislativer Dokumente mit MS Word. Eingeführt wurde LegisWrite in der Folge an vielen tausend Arbeitsplätzen der EU-Kommission und später auch des Europäischen Rats, wo es seitdem die Erstellung europäischer Gesetze vereinfacht.

Aufgabe

Gesucht wurde eine Softwarelösung, mit der Juristen – zunächst im EU-Umfeld in diversen EU-Sprachen, später auch im Bereich der deutschen Gesetzgebung - einfach und korrekt juristische Texte erstellen und austauschen können.

Lösung

Nach intensiver Analysephase entwickelte DIaLOGIKa ein leistungsfähiges Add-in-Paket zu MS Word, das seit 1996 in der Europäischen Kommission unter dem Namen LegisWrite , seit 2005 mit umfassenden Erweiterungen in Deutschland als eNorm im Einsatz ist.

Ergebnis

LegisWrite und eNorm unterstützen die Benutzer mit Dokument- und Formatvorlagen sowie speziellen Funktionalitäten bei der Erstellung und Prüfung komplexer, formaljuristisch korrekter Rechtstexte.

Im Fokus: eNorm für Bund und Land

Legisten sind Juristen, die ausschließlich oder überwiegend mit dem Ausarbeiten von Gesetzes- oder Verordnungstexten betraut sind. Genau diese Benutzergruppe unterstützt eNorm als MS Word-Add-on bei ihrer Arbeit. Im Hintergrund sorgt das DIaLOGIKa-Werkzeug dafür, dass sich keine formalen Fehler einschleichen. Grundlage ist das Handbuch der Rechtsförmlichkeit, in dem Empfehlungen zu Form und Gestaltung von Gesetzen und Rechtsverordnungen veröffentlicht werden. Die automatische Prüfung von Dokumentstruktur und -qualität rundet das eNorm-Leistungsspektrum ab. Beim regelgerechten Zitieren und Verweisen hilft die Anbindung der zentralen Rechtsdatenbanken der juris GmbH. Die Entwicklung eines Gesetzentwurfs durch verschiedene Gremien kann in Tabellenform (Synopse) gegeneinander gestellt und so effektiv verfolgt werden.

Weiterverarbeitung ohne Medienbrüche - eNorm einfach

Positiver Nebeneffekt: Die erstellten Texte genügen einer fest vorgegebenen Dokumentstruktur (Document Type Definition - DTD) und können daher ohne Medienbrüche automatisiert weiterverarbeitet werden. So ist die Übernahme in Datenbanken ebenso einfach möglich wie die Aufbereitung der Texte in (Foto-)Satzsysteme und deren automatische Publikation im Internet oder im Bundesanzeiger.

Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz - Projektleitung in fachkundiger Hand

Im Bund ist das Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz (BMJV) für Fragen der Rechtsförmlichkeit im Gesetzgebungsprozess und die Verkündung von Gesetzen verantwortlich. Die logische Folge: Eben dieses Ressort übernahm in enger Abstimmung mit dem Bundestag die Projektleitung für eNorm auf Seiten der Bundesregierung. So können alle Ministerien mit nur einem eNorm-Koordinator kommunizieren - eine enorme Hilfestellung im Alltagseinsatz wie bei der Weiterentwicklung des Systems.

„In langjähriger, vertrauensvoller Zusammenarbeit, ist es gelungen, die Grundlage für eine durchgängige, medienbruchfreie Verkündung und Normendokumentation zu schaffen. Das DIaLOGIKa-Team punktete während des gesamten Projektverlaufs mit vielen konstruktiven Ideen rund um unsere komplexen Aufgabenstellungen.“

Andreas Kleingünther (Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz)

Bundestag und Bundesländer - eNorm reloaded

Für die spezifischen Bedürfnisse im Deutschen Bundestag - insbesondere der Ausschüsse, der Fraktionen und der Bundestagsverwaltung - entwickelte DIaLOGIKa eine spezialisierte eNorm-Version, damit zusätzlich zur Basisvariante bundestagsspezifische Dokumenttypen wie Anträge, Anfragen und Beschlussempfehlungen bearbeitet werden können.

Die Länder Brandenburg, Saarland, Sachsen und Sachsen-Anhalt nutzen jeweils eine leicht angepasste eNorm-Variante. Sie erleichtert nicht nur das Verfassen der Ländergesetzgebung, sondern auch das Erstellen von Verwaltungsvorschriften und Staatsverträgen.

Clevere IT mit Rundum-Service - eNorm konstant

DIaLOGIKa realisierte eNorm und LegisWrite von der Analyse über die Entwicklung, Qualitätssicherung, Dokumentation, Installationsunterstützung und Schulung mit einem konstanten Mitarbeiterteam und entwickelt diese Lösungen seit Jahrzehnten kontinuierlich weiter. Zudem stellt DIaLOGIKa den begleitenden telefonischen Helpdesk - auch zu außergewöhnlichen Arbeitszeiten. So können die Antworten auf Praxisfragen unmittelbar in neue Versionen einfließen und damit den Benutzern zugute kommen.

„Die DIaLOGIKa beweist mit eNorm und LegisWrite , dass erfinderische Entwicklungsarbeit MS Word zu einem Textsystem weiterentwickelt, das seine Benutzer wie ein XML-Editor bei der Erstellung strukturierter Texte unterstützt.“

Dr. Bernd H. Schmidt (Geschäftsführer DIaLOGIKa GmbH)

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Bereichsleiter Document Life Cycle

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Technik:

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  • VBA
  • VSTO
  • Web Services
  • XML/XSD/DTD

Auftraggeber:

  • Europäische Kommission
  • BMJV
  • Deutscher Bundestag
  • Diverse Länderregierungen

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